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Spieltag - Aktuelle Texte

Frauenfußball anyone?

 

Mit der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine habe ich mich in einer ganzen Reihe von Texten beschäftigt:

Impressionen aus Lwiw und Charkiw gibt’s in meinen öffentlichen Facebooknotizen zu lesen

“Flucht auf die Fanmeilen”: Vorab habe ich ein Interview mit Dagmar Schediwy zur Sozialpsychologie des Fußballpatriotismus gemacht.

Für den EM-Blog des ballesterer habe ich außerdem Texte zu Nationalismus, der Entdeckung der Nazis und dem/der EURO geschrieben.

Deutschland vor dem Untergang: Ein gemeinsamer publikative-Artikel zur medialen Hysterie rund um das Relegationsrückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC.

Mit der Deutschen Polizeigewerkschaft, ihrem Verhältnis zu den Medien und zu Rassismus beschäftige ich mich in zwei Texten bei publikative.org

Andreas Rüttenauer von der taz hat’s versucht: Präsident werden anstelle des Präsidenten. Ein Interview dazu im ballesterer 69.

Die Initiative “Kein Zwanni. Fußball muss bezahlbar sein” kämpft gegen hohe Ticketpreise. Marc Quambusch erklärt im ballesterer-Interview wie und warum.

Männer raus aus dem Stadion als Lösung gegen Gewalt im Fußball? Dumme Idee. Mehr dazu in einem kurzen Kommentar beim ballesterer und bald auch woanders.

Die Politik des Unpolitischen. Aachen und die dortigen Konflikte in der Fanszene sind der Anlass, aber in diesem Text für publikative.org geht’s um Grundsätzliches.

Ich war in Kiew. Wie’s war, könnt ihr bei den 11freunden nachlesen.

Überbieten und Strafen. Ein Kommentar im ballesterer 67

Ende Oktober spielte Dynamo Dresden im Pokal bei Borussia Dortmund und verlor 0:2. Außerdem verlor an diesem Abend auch der Journalismus. Ein Text dazu beim Blog publikative.org.

Ein Interview mit dem englischen Psychologen Clifford Stott zu den Riots in London und der Verbindung zum Fußball ist als Crossposting aus dem ballesterer 66 auf der Website von fm4, ein österreichischer ORF-Radiosender, zu finden

In dem gerade erschienenen Sammelband Sexualisierung des Sports in den Medien beschäftigen Almut Sülzle und ich uns mit der Darstellung weiblicher Fans bei Fußballturnieren, in der Vermarktung der Vereine und in der Fanszene.

Für die Koordinationsstelle Fanprojekte habe ich über den (kurzen) Prozess in Bremen zum vier Jahre zurückliegenden Überfall von Neonazis auf eine Party antirassistischer Ultras geschrieben.

Einen kleinen Blogtext zum Thema Geschlecht und Leistung gibt es bei der Mädchenmannschaft.

Über die angeblich neuen Wut-Fans und die Mühen der Mitbestimmung gibt es einen längeren Artikel von mir im ballesterer 64. Im selben Heft findet ihr außerdem einen endgültig letzten Rückblick auf die WM in Deutschland.

Ein kleines Fazit zur WM 2011 steht in der Wiener Zeitung, außerdem ein Finalbericht auf der Website des ballesterer. Nein, ich bin keine Österreicherin.

Einen WM-Bericht von unterwegs gibt es bei sportal.de zu lesen, außerdem schreibe ich für die Website der Böll-Stiftung: zu Nordkorea und hana, dul, sed, einem tollen Film von Brigitte Weich, zur Verbindung von (Frauen-)fußball und Politik und dem entzauberten Frauenfußball.

Eine kleine Presserundschau nach der 1. WM-Halbzeit findet ihr bei der Mädchenmannschaft. Netterweise haben zudem die Kollegen vom ballesterer zwei Blogtexte von mir veröffentlicht.

Frauenfußball in Nigeria zwischen Emanzipationsbestrebungen, Korruption und Vorurteilen. Text zur Böll-Veranstaltungsreihe bei der Mädchenmannschaft.

Die Mai-Ausgabe des ballesterer widmet sich im Schwerpunkt dem Frauenfußball und der WM 2011. Einfach mal kaufen. Online gibt’s auch ein wenig nachzulesen.

Im Onlinedossier der Böll-Stiftung bzw. des Gunda-Werner-Instituts findet ihr einen Text von mir zum Thema Fans im Frauenfußball.

Ein Artikel zur Geschichte des Frauenfußballs in der DDR ist in der Jungle World veröffentlicht, viele Infos dazu lieferte Carina Sophia Linne, deren Dissertation noch dieses Jahr erscheint.

News bei der Mädchenmannschaft zur WM und rund um Frauenfußball

Ein Radiobeitrag bei Deutschlandradio Kultur von Günter Herkel zeichnet die Geschichte des Frauenfußballs mit vielen O-Tönen nach (Manuskript ist als pdf verfügbar).

Rezension Seitenwechsel. Coming-out im Fußball
Eine Besprechung des Buchs von Tanja Walther-Ahrens gibt bei der Mädchenmannschaft.

Women in the game
ein kleiner englischer Beitrag für den Blog von Kick it out zum LGBT History Month.

Frauenfußball & Frauen im Fußball
In der aktuellen Ausgabe der Schlangenbrut (feministische Zeitschrift für Theologie und Religion) gibt es einen Text von mir zu weiblichen Fans im Männerfußball. Außerdem viele weitere tolle Beiträge, u.a. von Sophia Gerschel und Yvonne Weigelt-Schlesinger zu Ultras und Fußballerinnen mit Migrationshintergrund.
Im aktuellen vorwärts (zum 100. Frauentag) findet sich ein kleiner Text zu „Richtigen Frauen und richtigem Fußball“ .

Prügelnde Polizei
beim Auswärtsspiel von Borussia Dortmund in Sevilla oder Europacut, wie der Kollege so schön textete. In jedem Fall eine wirklich krasse Geschichte, die die BVB-Fanabteilung weiter verfolgt. Gut so.

Mal etwas Unsportliches
Mädchenmannschaft: Die tagesschau berichtet ganz ausgewogen und sachlich zum Thema Frauenquote.

Sky proudly presents
Mädchenmannschaft: Sexism performed live on air.

Literatur von und zu Ultras in Italien und Deutschland
Eine ausführliche Buchvorstellung von “Ultras” und “Tifare contro”

Männer im Schnee, Frauen am Ball
Ein kleiner Text über die Gruppenauslosung zur WM 2011 und ein wenig drumherum.

Aus, aus, aus im Pokal
„Seit dem Relegationsspiel gegen 1860 München“ sei es in seinem Lokal nicht mehr so voll gewesen, versichert uns der Wirt des Restaurants mit „deutscher und jugoslawischer Küche“, das fanfreundlich auf dem Weg hoch zum Bieberer Berg, der Spielstätte von Kickers Offenbach, liegt. Weiterlesen

Rezension: Den Sport nach Hause bringen
Sammelband zur Mediatisierung des Sports in Österreich für die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur

Selbstreflektion olé? Rückblick auf die Fandemo
Oder genau genommen eigentlich auf die verschiedenen (selbst-)kritischen Statements dazu im Vorfeld: Fankultur erhalten oder neu definieren?

Bei der Mädchenmannschaft
gibt’s was zu WM-Werbespots (unbedingt die Frankfurt-Spots anschauen, da ist auch noch einer mit Sandra Smisek, wirklich lustig) und Meisterfeiern ohne Meisterinnen.

Und noch mal Patriotismus und WM
und die Frage, wann was politisch ist oder einfach nur Spaß. Dann ist aber auch erst mal gut jetzt mit dem Thema.

Buchbesprechungen in der Jungle World
Um zwei Bücher zum modernen Fußball bzw. dagegen geht’s in einem Text für die Jungle World vom 19. August.

Rezension: Frauenfußball. Der lange Weg zur Anerkennung
Ein sehr schönes Lesebuch als Vorbereitung für die kommende WM (oder Saison ...)

WM-Blogging continued ...
Und noch dies (irgendwie ein etwas billiger Lacher, ehrlich gesagt): Merkel beim Viertelfinale.

WM-Blogging ...
Underdogs sind doof und Plastikbrillen postkolonial. Der Jogi und der Hansi tragen Strenesse und Mentalität stirbt niemals aus. So sieht’s aus.

“Leck mich an de Täsch”
Sonntagmorgen um 11 ist Fußball noch unmodern. Es gibt Tee (grün, Waldbeere oder schwarz) für einen Euro, am „Merchandise-Stand“ (O-Ton Stadionsprecher) liegen zwei Fahnen und drei Mützen zum Verkauf und die Spielerinnen benutzen in der Pause dieselben Toiletten wie die Zuschauerinnen. Weiterlesen

Mit Mädchenmannschaft im Freitag
- der immer schon donnerstags erscheint. Das wusste ich nicht. Ausgabe vom 27. Texte gibt’s hier. Meiner ist bei mir selbst geklaut.

Kick it!” Dokumentation zum Frauenfußballcamp in Leipzig
Eine schöne kleine Broschüre hat eurient e.V. in Leipzig herausgegeben, um ihre Arbeit mit dem internationalen Frauenfußballcamp, das bereits zweimal stattfand, zu dokumentieren. Von mir ein kleiner Text zu Fansozialisation, aber der Rest ist eigentlich interessanter. Kann man hier bestellen.

Bloggen mit Mädchen
Zwei erste Blogtexte von mir bei der Mädchenmannschaft sind inzwischen online. Inhaltlich nicht spektakulär - zum leidigen “Wie Mädchen spielen” und zu Homophobie im Fußball - aber als neues Medium fernab von Fußballjungs für mich sehr spannend.

“Ultras am Scheideweg?”
Dazu ein Interview mit Marcus Sommerey über sein Buch “Jugendkultur der Ultras”. Zu lesen bei der Akademie für Fußball-Kultur.

Fans und Migration
Zu diesem Thema habe ich gemeinsam mit Victoria Schwenzer einen Beitrag für einen soziologischen Sammelband geschrieben. Gerade erschienen.

“Deutungen eines Todesfalls”
online im Nachbarland beim ballesterer.

Buch zu Rechtsextremismus & Sport
Hier habe ich dran mitgeschrieben.

Aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive lohnenswert
Output aus einem meiner Brotjobs: Ein Interview für die KOS mit Rechtsextremismusexpertin Michaela Glaser vom DJI u. a. über die Arbeit mit rechtsextrem orientierten jungen Fans.

Ultras und Theater
Kommentar zum aktuellen “Skandal” am Thalia-Theater in Halle. Zu lesen drüben beim ballesterer.
 

Langer Titel, spannendes Buch
Die Soziologin Marion Müller untersucht, wie im Fußball nationale, ethnische und Geschlechterzuschreibungen funktionieren, wo sie herkommen und warum sie gerade dort so populär sind. Ein Interview mit der Autorin gibt es beim - leider ja nur noch online existierenden - Rund-Magazin.

 

 

Ultrà lechts oder rinks?
Nein, natürlich ein zu ernstes Thema für dumme Scherze ... Interview mit Politikwissenschaftler Jonas Gabler, der zu Ultrakulturen und Rechtsextremismus in Deutschland und Italien geforscht hat. Auch gedruckt im Mai-ballesterer.
 

Interview zu “Fußball-Volksgemeinschaft”
Mal etwas Historisches: Ein Interview mit Rudolf Oswald, der über die Idee der Volksgemeinschaft im deutschen Fußball von 1919 bis 1964 geschrieben hat.

Coming out - coming in
Über die Biografie von Marcus Urban, die aktuelle Debatte zu Homophobie im Fußball und die Frage, wer oder was dem Coming-out eines schwulen Kickers denn nun im Weg steht, gibt es im ballesterer 38 einen Text von Ulf Heidel und mir.

Medienmacht made in Frankfurt
Seit einiger Zeit bereits intensiv online debattiert
und inzwischen auch in mehreren Printmedien -
der Fall Zwanziger vs. Weinreich. Alle Links und
Infos in Jens Weinreichs Webweiser.
 

TivoliTussen-Text online bei Esporte e Sociedade
Hübsche Alliteration. Eine leicht geänderte englische Fassung des Textes von Almut Sülzle und mir zu weiblichen Fankulturen im Männerfußball aus dem Sammelband Arena der Männlichkeit ist online in der Digitalzeitschrift  für Sportsoziologie Esporte e Sociedade zu lesen, die u. a. von Martin Spörl in Rio gemacht wird.

 

Filmbesprechung Gefahr von Rechtsaußen
Die Besprechung eines Films über Neonazis im Fußball gibt es auf der Website des Projekts am Ball bleiben - Fußball gegen Rassismus und Diskriminierung. Lief im Nachtprogramm ...
 

Rezension Sommermärchen entzaubert
Ebenfalls online bei den österreichischen Kollegen vom ballesterer gibt es eine Rezension des Buches Sommermärchen im Blätterwald, eine Medienanalyse zur Fußball-WM 2006 in Deutschland, zu lesen.
 

EM-Wahnsinn
Als Redakteurin für die Website der deutschen Fanbetreuung www.fanguide-em2008.de war ich bei der, wie ich ja finde sehr passend benannten, EURO in Österreich und der Schweiz unterwegs. Ein paar Reiseeindrücke gibt es auch im EM-Tagebuch des österreichischen Fußballmagazins ballesterer:

    “Türkei 3 Weiß” und andere Farbenlehren: Kurz vor EM-Start scheinen in Deutschland nicht alle mit dem gebotenen Ernst bei der Sache zu sein. Dabei ist nicht die Rede von deutschen Verteidigern, sondern von Tippspielen. mehr lesen

    Warten auf die Invasion: Klagenfurt am Tag vor Deutschland gegen Polen: Sicherheitskräfte an allen Ecken und Enden. Nur der Fanansturm wurde den Erwartungen – trotz erster Rangeleien – bisher nicht gerecht. mehr lesen

    Wild West in Kärnten: Leer gefegte Straßen in der Innenstadt, durch die der Wind einen leeren Bierbecher treibt. Ein paar bunte Wimpel, die in der immer kühler werdenden Brise von den Karawanken flattern. Einige Läden sind geschlossen, manch andere werden sicherlich nach der EM Konkurs anmelden: Ghost City Klagenfurt. mehr lesen

    Schalalala: Was zur Europameisterschaft im Stadion von den Tribünen schallt, ist musikalisch und inhaltlich nicht immer vom Allerbesten. Dafür aber häufig von interkulturellem Interesse. mehr lesen

    .

 

13.9.2004

Erziehungsmaßnahme oder Erbsenzählerei?

Der Umgang der Schiedsrichter mit Spielern, die sich im Torjubel das Trikot vom Leib reißen, den Oberkörper entblößen oder sich den Stoff nur etwas dümmlich über den Kopf stülpen, beschäftigt heute gleich zwei Fußball-Kolumnisten. Während Christoph Ruf (www.taz.de/pt/2004/09/13/a0294.nf/text) energisch feststellt "Eigentlich ist gelb noch zu gut für solche Kaspereien" und die allgemeine Verniedlichung der Sitten beklagt (zu viele private Details, zu viele religiöse Bekenntnisse und zu viele Spitznamen auf -i), erträumt sich Oliver Thomas Domzalski (www.taz.de/pt/2004/09/13/a0213.nf/text) von der Unzufriedenheit mit der neuen Trikot-Regelung nichts weniger als eine Revolution der Spieler: Sollen sie sich doch solidarisch das Hemd so lange und so oft über den Kopf ziehen, bis alle vom Platz geflogen sind. Da werden die Herren von der Fifa schon merken, dass es so nicht geht, und flugs ihre Disziplinarverordnungen wieder umschreiben.
Zum Thema Trikot wollen und dürfen sich ja auch Frauen gerne äußern. So schrieben schon vor einiger Zeit zwei weibliche Abgeordnete der Grünen an den damals noch alleinigen DFB-Präsidenten MV, er möge sich gegen die harte Gelb-Regelung einsetzen. Natürlich vor allem wegen der nackten männlichen Oberkörper, die man den Damen ja nicht vorenthalten dürfe usw.
Bei so viel Meinung zu diesem Thema will ich jetzt auch eine. Was mich vor allem beschäftigt, sind aber nicht die nackten Oberkörper, sondern die Erläuterungen von T-Shirt-Botschaften nach dem Spiel. Da erklärt dann so ein Innenverteidiger, der überhaupt nur ein Tor pro Saison schießt, dass er das T-Shirt drunter extra trägt, falls ihm heute ein Treffer gelingt. Für seine Tochter, Frau, Jesus, den Masseur etc. Und falls nicht!? Wie viele Botschaften kriegen wir nie zu sehen, weil der Träger eben nicht trifft? Wie oft werden die Designs der Shirts wegen Trennung, Älterwerden der Kinder oder Wechsel der religiösen Orientierung upgedatet, ohne dass wir davon erfahren, einfach weil der Spieler gerade selten zum Einsatz kommt oder wenn dann keine Tore macht. Allein die Vorstellung einer solchen Vorbereitung auf Dinge, die nicht geschehen, wirkt doch schon unangenehm. Das will ich nicht, und wissen will ich das schon gar nicht.
Die sollen sich nicht vorher überlegen, welches T-Shirt sie drunter tragen, wie sie jubeln und in welche Kamera sie das Hemd halten. Das widerspricht der Selbstvergessenheit eines idealen Tores. Ich sehe immer noch Lars Ricken vor mir, der das Tor seines Lebens viel zu früh geschossen hat. Und definitiv nicht darauf vorbereitet war. Danach lief er mit ausgebreiteten Armen übers Feld, und es war zu erkennen, dass er keine Botschaft hatte und erst einmal auch nicht begriff, was er gerade getan hatte. In Rickens Gesicht konnte man die Verblüffung über den Einbruch des Unerwarteten ablesen, nicht die Genugtuung über das Gelingen des Geplanten.

 

7.9.2004

Frau für lau ins Stadion - damit beschäftigt sich Rene Martens in der taz Nord vom 6.9.2004. Hier der Link: www.taz.de/pt/2004/09/06/a0080.nf/text

 

25.10.2004

Ohne Worte - oder vielleicht doch ein paar: Nächstes Mal aber auch Fußball spielen, Francesco! http://www.sueddeutsche.de/kultur/bildstrecke/644/41603/b0/

14.10.2004

Mal Miss in Bayern werden?

Von wegen, der FC Bayern hält seine weiblichen Fans nur für blöde Tussis, die nicht mal drei Telefonnummern voneinander unterscheiden können. Frauen taugen schließlich allemal, um das Image aufpolieren: Die monatlichen Wahlen zur „Miss FC Bayern“ sollen beweisen, dass Fußballfans nicht immer nur männlich-bierbäuchig-blöd sind. Deswegen ruft der Verein junge Frauen über 16 Jahren auf, sich mit Porträt- und Ganzkörperfoto zu bewerben, um dann eventuell Miss FC Bayern der Saison, Miss Bayern überhaupt, Miss Deutschland und dann Verona Feldbusch zu werden. Das sind doch Perspektiven. Näheres hier:
 http://www.fcbayern.t-com.de/de/fankurve/misswahl/index.php?fcb_sid=089d48c8013e060ca67d8a4cba7433c6

Einen Haken hat die Sache allerdings: Frau muss nämlich nicht nur „durch ihr Äußeres überzeugen“, sondern auch noch ein echter FC-Bayern-Fan sein. Und das ist, wie wir wissen, alles andere als selbstverständlich – so können die Miss-Wahlen auch schon auf ihren ersten handfesten Skandal zurückblicken. Die gekürte „Miss August“ Tina segelte nämlich unter falscher Flagge. Wie empörte UserInnen des fcbayern.de-Forums dem Stadionsprecher und Wahlleiter Stephan Lehmann mitteilten, hat Tina sich im Forum mehrfach als Fan des VfB Stuttgart zu erkennen gegeben. Das geht natürlich nicht: Schärpe weg, Titel weg. Einzelheiten dieser Posse finden sich in der Erklärung von Stephan Lehmann (der sich, wie ich glaube, gemeinsam mit Gerd Delling Wortspiele ausdenkt):
 http://www.fcbayern.t-com.de/de/fankurve/misswahl/00841.php?fcb_sid=811923ca15604401d8b0a100432c0cf9